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Stolpersteine

Godi„STOLPERSTEINE vor Gott tragen“ hieß das Thema des Klassengottesdienstes der 9. Klassen am 10.03.2020 in St. Michael, vorbereitet und durchgeführt von Frau Günther und Herrn Schmülling. Anlass für dieses Thema war die Unterrichtseinheit Schöpfung, die die Stolpersteine Flucht, Exil, Deportation der Israeliten, bezogen auf die heutige Zeit, wiedergeben. Viele wunderbare Texte waren im Unterricht entstanden.

Damit bereicherten die Schüler*innen den Gottesdienst sowie mit Musik von Jan Henze (Schüler 9a) und Herrn Kolka (Praktikant). Die Berichte über persönliche "Stolpersteine" aus ihrem Leben: nicht wahrgenommen/gehört zu werden, Angst und Unsicherheit nach dem Tod eines Elternteils, Angst, nicht verstanden zu werden, Deutsch nicht richtig zu sprechen, den richtigen Beruf nicht zu finden (Beispiele siehe unten) ... Der Kreuzweg Jesu in der Fastenzeit, in der Kirche zu sehen auf Stehlen im Mittelgang, zeigte weitere STOLPERSTEINE: Verurteilt; Kreuz nehmen; unter dem Kreuz zusammenbrechen.

Das Evangelium gab eine überraschende Antwort: Bittet, dann wird euch gegeben. Sucht, dann werdet ihr finden. Klopft an, dann wird euch geöffnet.

(Mt 7,7) Diese Nachricht birgt Hoffnung!

Und wenn WIR angesprochen werden, dann geben, finden, öffnen wir (mit) unseren Mitmenschen, denn: "Keinen Tag soll es geben, da du sagen musst: niemand ist da, ..."

Stolpersteine  von Ronja K., 9a

Stolpersteine sind Hindernisse, die jedem in seinem/ihrem Leben im Weg stehen und die jeder von uns überwinden muss.

Jeder Mensch hat eigene, unterschiedliche Stolpersteine.

Das können sein:

Kommunikation: Wenn Absprachen nicht eingehalten oder immer wieder verändert werden, ist es schwer, sie zu verstehen und ihnen zu folgen.

Das kann zu Verunsicherung und Wut führen.

Rechtschreibung: Sie kann viele Fehler enthalten oder die Schrift kann schlecht zu lesen sein.  Das fühlt sich an wie eine Niederlage, obwohl man sein Bestes gibt und macht einen traurig.

Rausgehen: Einfach mal weg von allem Alltag. Das klingt einfach, ist aber schwer, weil der Alltag uns alle immer wieder einholt.

Sich Ausdrücken: Manchmal fehlen einem die richtigen Worte oder ein anderer versteht nicht, was man sagen will.

Manchmal hat man auch Angst, Dinge anzusprechen, weil man dann ausgelacht oder nicht ernst genommen werden könnte.

Auch fehlt manchmal der richtige Ansprechpartner für die Sorgen.

Ein zu großes Herz: Wenn man sich alles zu Herzen nimmt, kann das sehr belastend sein. Dinge in sich rein fressen oder weglächeln belastet Menschen.

Sorgen anderer auf den Schultern zu tragen, kann eine Last sein. Es kann schmerzen, nicht allen helfen zu können.

Schmerz und Angst: Wenn man Angst hat, sich zu verletzen oder krank zu werden, kann man sich selbst im Weg stehen. Man traut sich dann nicht, etwas zu tun und verpasst dabei den Spaß. Keinen Mut zu haben ist ein sehr großer Stolperstein. Mut zu haben ist für viele ein großer Wunsch.

Zu gut behütet: Wenn die Familie Dich beschützt und behütet, ist das schön, kann aber auch einschränken. Man möchte sich entwickeln, groß werden, selbständig werden, Wissen sammeln, aber dabei auch niemanden, der es gut meint, verletzen.

Man will die Welt und das Leben anderer kennen lernen, aber die Familie ist der Stolperstein, der einen bremst.

Gefühle, Gedanken anderer: Was denken andere von einem? Wie sehen sie mich? Selbstzweifel halten einen zurück. Man wird unsicher. Andere schaffen es selbstbewusst zu sein und die Blicke anderer zu ignorieren. Ich beneide sie. Man überspielt seine Unsicherheit mit einem Lächeln und verkriecht sich.

Jeder Mensch hat kleine und große Stolpersteine.

Sie fallen uns aber nicht immer sofort auf und es ist sehr schwer, sie zu überwinden.

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