Sprachen

Geschrieben von Matthias Harre am .

Fachbereich Englisch:

In der 5. Klasse der Oberschule wird der Unterricht jahrgangsbezogen in Verbindung mit Fachleistungsdifferenzierung erteilt. Das heißt, dass die Schülerinnen und Schüler im Klassenverband unterrichtet werden. Der Zeitpunkt der äußeren Differenzierung in G-Kurse (grundlegende Anforderungsebene – Hauptschule) sowie E-Kurse (erhöhte Anforderungsebene - Realschule) wird auf das Ende der 6. Klasse festgelegt, um den Schülern ein möglichst langes gemeinsames Lernen zu ermöglichen.

Die Kurszuweisung für den E-Kurs erfolgt bei einer mindestens gesicherten Note 3 unter Berücksichtigung der mündlichen Mitarbeit, des Lernfortschritts und einer allgemeinen positiven Arbeitshaltung. Die Umstufung vom E-Kurs in den G-Kurs erfolgt bei der Note 4- oder schlechter.

Bei einem vierstündigen Fach sind laut Erlass 4 bis 6 Lernzielkontrollen vorgesehen. Die mündliche und schriftliche Beurteilung gehen jeweils zu 50% in die Gesamtnote ein.

Die englischsprachige Theatergruppe Covenant Players ist jedes Jahr zu Gast in der Bonifatiusschule II und ermöglicht interessante Begegnungen und Gespräche. Siehe Beispiel:

Fotos C. Gehring

Covenant Players 2016004Wie in jedem Schuljahr war auch am Freitag, dem 02.09.2016 wieder die englischsprachige Theatergruppe CovCovenant Players 2016006enant Players zu Gast an unserer Schule. David und Silke Groves und Annika Mangert präsentierten dieses Mal kleine Mitmach-Theaterstücke für die Schülerinnen und Schüler unserer 10. Klassen und bezogen sie in eine englischsprachige Geschichte mit viel Hintergrundgeschichte ein.

Die Resonanz bei Schülerinnen und Schülern und auch den Lehrerinnen war durchweg positiv, es gab viel zu lachen und unsere Schüler/-innen nutzten die Chance, ihre englischen Sprachkenntnisse anzuwenden. Der Besuch der Theatergruppe ist eine bereichernde Tradition im Schulleben der Boni II und findet dank des besonderen Einsatzes unserer Fachleiterin für die Sprachen Frau Gehring auch regelmäßig statt. Vielen Dank dafür!

 

Fachbereich Französisch 

Ab Klasse 6 wird die zweite Fremdsprache Französisch an unserer Schule angeboten. Sie wird in vier Wochenstunden unterrichtet. Es sind vier Klassenarbeiten verpflichtend, die zu 40% in die Gesamtzensur einfließen. Die mündlichen Leistungen, zu denen die Mitarbeit im Unterricht, Vokabel- und Grammatiktests zählen, werden mit 60% berücksichtigt.

Das Fach Französisch wird in jedem Schuljahr neu angewählt. Belegt ein Schüler / eine Schülerin Französisch durchgehend von Klasse 6 bis Klasse 10, kann er / sie die zweite Fremdsprache beim Besuch einer weiterführenden Schule nach der 10. Klasse abwählen.

Außerdem ermöglicht die Teilnahme am Französischunterricht durchgehend ab Klasse 6 bei insgesamt guten Leistungen den Übergang ins Gymnasium am Ende eines jeden Schuljahrs.

Weitere Informationen zur 2. Fremdsprache Französisch. Klicke hier!

Ein Schüleraustausch in die Göttinger Städtepartnerstadt Pau findet seit 2014 zusammen mit dem FKG und dem OHG statt. Aiuch können die Französischschüler/-innen am DELF-Sprachdiplom teilnehmen, siehe Beispiel:

Alle Absolvent/-innen des französischen Sprachdiploms DELF A1 haben mit sehr erfreulichen Ergebnissen das international anerkannte Sprachzertifikat bestanden. Sie haben die außerschulische Sprachprüfung am Theodor-Heuss-Gymnasium abgelegt:

Delf Diplom_2014Sarafina Abrahams, Melina Baar, Benjamin Engelhardt, Jendrik Heine, Leon Müller, Lukas Polauke, Simon Polauke, Michael Walerianowicz.

Félicitations! Carina Krause, Französischlehrerin

 

 

Fachbereich Deutsch:

„Der Deutschunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur sprachlichen, literarischen und medialen Bildung […]. In der Auseinandersetzung mit Texten und Medien und in der Reflexion sprachlichen Handelns entwickeln [die SuS] Verstehens- und Verständigungskompetenzen, die ihnen helfen, die Welt zu erfassen und eigene Positionen und Werterhaltungen begründet einzunehmen. 

Das Fach Deutsch trägt damit zur Persönlichkeitsbildung der [SuS] bei.“

Die vier Kompetenzbereiche des Faches Deutsch sind:

  • Sprechen und Zuhören
  • Schreiben, Lesen
  • Mit Texten und Medien umgehen
  • Sprache und Sprachgebrauch untersuchen.              

Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung

Zur Leistungsfeststellung werden die Ergebnisse schriftlicher, mündlicher und anderer spezifischer Lernkontrollen herangezogen. Zu schriftlichen Leistungen zählen Rechtschreibarbeiten/Rechtschreibtests/Diktate, Aufsätze und andere schriftliche Lernkontrollen, die jeweils gleiche Wertigkeit haben. Zu mündlichen und anderen fachspezifischen Leistungen zählen z.B.:

  • Beiträge zum Unterrichtsgespräch
  • Präsentationen
  • Unterrichtsdokumentationen
  • szenische Darstellungen
  • mündliche Überprüfungen
  • Ergebnisse von Einzel- oder Gruppenarbeiten

Der schriftliche und mündliche Anteil der Zeugniszensur beträgt jeweils 50%. Neben dem rechnerischen Ergebnis wird auch ein gewisser pädagogischer Ermessensspielraum in die Notengebung mit einbezogen.

Außerdem können im Rahmen des Förderns und Forderns in Klasse 5 Referate zu gelesenen Jugenbüchern gehalten werden, in Klasse 6 wird die Vorstellung von Büchern im Rahmen der Vorbereitung für den Vorlesewettbewerb geübt und in Klasse 7 werden freiwillig gehaltene Referate in die mündliche Note einbezogen. Für die Homepage können "Schüler für Schüler" Texte schreiben. 

Eine äußere Differenzierung im Fach Deutsch wird ab der 8. Klasse der Oberschule vorgenommen.

Kooperationsvereinbarung Deutsches Theater DT und Boni II

Deutsches Theater_GöttingenDurch diese Vereinbarung mit dem Deutschen Theater werden der Boni II nicht nur kostengünstigere Vorstellungen für Klassenbesuche, sondern auch theaterpädagogische Vor- und Nachbereitungen, Begegnungen mit Künstlern und ein Blick hinter die Kulissen ermöglicht. Auch haben die Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, sich Stücke vorher anzusehen und zu testen, ob sie der Klassenstufe, der Klasse, zusagen und vom Alter und der Interessenlage her passen.

Alle Spielstätten des Deutschen Theaters sowie Produktionen, die das DT in Kooperation mit dem Jungen Theater zeigt, sind Bestandteil unserer Vereinbarung. Ausgenommen sind lediglich Sondervorstelllungen und Gastspiele.

Mindestens einmal pro Spielplan kommen die Theaterpädagoginnen in die Dienstbesprechung und stellen die neuen Stücke vor und es gibt einer Lehrerbox des DT im Lehrerzimmer. Außerdem können Schüler/-innen Theaterscouts werden und es gibt Patenklassen, die ein Stück vom Anfang bis zur Premiere begleiten können. Auch können Schüler/innen der 9. Klassen ihr Praktikum beim Theater absolvieren ...

Da freuen wir uns doch auf interessante und lehrreiche Erfahrungen und Theaterbesuche!