Gewaltprävention

Geschrieben von Heike Heinemann-Ludwig am .

Aktuelle Veranstaltungen zur Gewaltprävention in der Boni II in den verschiedenen Jahrgängen siehe Terminkalender!


Theateraufführung:  Gefahren im Internet - ein Beispiel für Gewaltprävention an der Boni II

Am Donnerstag, 22. Oktober 2009 hat die Klasse 10R2 in der Aula Nikolaistraße für die 7. und 8. Klassen unserer Schule das Theaterstück "Gefahren im Internet" als Baustein der Gewaltprävention aufgeführt, welches sie zuvor mit einem Theaterpädagogen einstudiert und besprochen hatten. Es war eine interessante, lehrreiche und auch lustige Vorstellung von Schülern für Schüler! Dank an alle Beteiligten, insbesondere an den Theaterpädagogen Herrn Huber für seine tolle Arbeit!

Außerdem werden in enger Zusammenarbeit mit den Beauftragten der Gewaltprävention der Polizei Göttingen in den unterschiedlichen Klassenstufen in regelmäßigen Abständen  Vorträge gehalten, Projekte durchgeführt oder Rollenspiele eingeübt.
Schon in den fünften Klassen findet neben der Verkehrserziehung eine regelmäßige Schulung in Gewaltprävention bei unserem Schulpolizisten statt.

cover praeventionsordnung 100pxAm 02.09.2013 fand eine SCHILF / Schulinterne Lehrerfortbildung zum Thema : Prävention von sexualisierter Gewalt für alle Kolleginnen und Kollegen und Mitarbeiter der Schule statt

Sinn und Zweck der Präventionsschulungen

Flächendeckende Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sind ein wesentlicher Baustein der Präventionsordnung. Die Thematik Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen ist von daher "...integraler Bestandteil der Aus- und Fortbildung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der ehrenamtlich im kinder- und jugendnahen Bereich Tätigen."
Die Schulungen und Aus- und Fortbildungen haben den Zweck, Verantwortliche im Bereich der Arbeit mit Kindern/Jugendlichen und Schutzbefohlenen mit der Prävention von sexuellem Missbrauch vertraut zu machen.

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist ein Thema, das uns in der Arbeit mit Heranwachsenden immer wieder begegnen kann. Es ist ein aktuelles Thema. Nicht nur Opfer lange Jahre zurückliegender sexueller Übergriffe wenden sich Hilfe suchend an uns sondern auch Kinder, Jugendliche oder Angehörige von Opfern, die aktuell sexualisierte Gewalt erfahren. In den Schulungen bekommen Sie umfangreiche Informationen zum Thema "Sexualisierte Gewalt" gegen Kinder und Jugendliche, denn Wissen schafft Sicherheit. 

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist Beziehungsarbeit. Durch unsere Tätigkeit werden wir zur Bezugsperson für die jungen Menschen. So kann es geschehen, dass ein Kind bzw. ein Jugendlicher den Mut fasst, uns eine Notsituation anzuvertrauen. Andere Kinder senden versteckte Signale aus, weil sie sich nicht trauen zu erzählen, was ihnen passiert ist oder sie haben keine Worte für diese Erfahrungen. In den Schulungen bekommen wir Handlungsempfehlungen und Verfahrenswege aufgezeigt, wie wir angemessen reagieren können, wenn wir von einem Verdacht auf sexualisierte Gewalt erfahren oder diesen vermuten. Es geht bei den Schulungen nicht um einen Generalverdacht sondern um Vermittlung von Handlungssicherheiten.

Durch das offene Ansprechen dieses Themas in den Schulen und Gemeinden signalisieren alle dort Tätigen, dass Sie entschlossen handeln. Mit den Fortbildungen vermitteln wir, dass uns der Schutz der Kinder und Jugendlichen am Herzen liegt und dies als selbstverständlichen Auftrag unseres Tuns betrachten,. Wir schaffen damit Voraussetzungen mögliche Verdachtsfälle frühzeitig zu erkennen um konsequent handeln zu können. Durch eine bewußt gelebte Kultur der Achtsamkeit stärken wir die Kinder und Jugendliche darin, sich gegen sexualisierte Gewalt zur Wehr zu setzen.

All diese Maßnahmen signalisieren potentiellen Täter/innen: Wir schauen hin, wir gehen gegen sexualiserte Gewalt vor.

In den Präventionsschulungen beschäftigen wir uns intensiv mit einem angemessenen Umgang von Nähe und Distanz in der Arbeit mit Minderjährigen. Durch das Wissen und die Handlungssicherheit, vermitteln wir den Eltern, dass Ihr Kind bei uns gut aufgehoben ist und wir uns um das Wohl des Kindes sorgen.

 

Weitere Beispiele für Veranstaltungen der Gewaltprävention...

"Führerschein? Nein Danke!" ?

Prävention8.Kl.201701Gleich drei Doppelstunden verbrachte Herr Arnecke, Verkehrssicherheitsberater vom Präventionsteam der Polizei Göttingen am 03.02.2017 in der Boni II in den 8. Klassen - ohne Ermüdungserscheinungen zu zeigen. Sehr eindrucksvoll, mit guten Beispielen und viel Engagement  vermittelte er unseren 8.-Klässlern die Tatsache: Alkohol kann töten! Auch machte er den Schüler/-innen klar: Es gibt kein Grundrecht auf den Führerschein und einige Gründe (Drogen, Alkohol, Straftaten, Krankheiten, Punkte in Flensburg) warum man diesen auch nicht bekommt.

Anhand von Fallbeispielen von Unfällen aus Göttingen vor allem an Unfallhäufungsstellen machte Herr Arnecke sehr deutlich, was Alkohol und Drogen, aber auch das Nuzen des Handys während der Fahrt für Folgen haben kann. Direkte Gefahren im Straßenverkehr sind: Gesteigerte Risikobereitschaft, eingeschränkte Sehfähigkeit, Prävention8.Kl.201707Verlängerung der Reaktionszeit und Kontrollverlust. Also: Kein Alkohol im Straßenverkehr, vor allem nicht als Fahrer von Zweirädern und Autos! Zurzeit gibt es bereits 10 weiße Fahrräder in Göttingen, die für Verkehrstote an diesen Stellen stehen (versehen mit Alter, Geschlecht und Datum) und es sollten bitte nicht mehr werden! Vielen Dank an Frau Stobbe als Präventionsbeauftragte der Schule für die Organisation der Veranstaltung und an Herrn Arnecke für seinen tollen Einsatz!