Religionsunterricht

Geschrieben von Heike Heinemann-Ludwig am .

An der Bonifatiusschule II wird Religionsunterricht erteilt als katholischer und evangelischer Religionsunterricht in ökumenischer Offenheit - und zwar durchgängig mit zwei Wochenstunden von Klasse 5 bis 10.

Der Religionsunterricht...

...bietet Kindern und Jugendlichen Orientierung in der Unüberschaubarkeit der gesellschaftlichen Vielfalt und einer globalisierten Welt.

...knüpft heute verstärkt an Fragen und Erfahrungen des Alltags an: Woher komme ich? Wer bin ich? Was gibt meinem Leben Sinn? Wohin gehe ich?

...fördert das Wissen und das Verständnis für Menschen anderer Religionen und Glaubensrichtungen, um so Respekt und Toleranz zu lernen.

...eröffnet Schülerinnen und Schülern, die in ihrer persönlichen Umgebung kaum religiöse Lebenspraxis vorfinden, die Möglichkeit, wichtige Glaubensinhalte kennen zu lernen und auf diese Weise Elemente unserer christlich geprägten Kultr zu verstehen.

...will Glauben ermöglichen, Ängste mindern, Freude und Vertrauen wecken, erfüllende Lebensziele aufzeigen.

...schenkt jungen Menschen Raum, eigenen Fragen nachzugehen und sich mit der Meinung ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler konstruktiv auseinanderzusetzen.

...unterstützt und ergänzt Eltern in ihrer eigenen Verantwortung für die religiöse Erziehung ihrer Kinder.

 

Das Fach Katholische Religion wird an unserer Schule 2-stündig pro Woche unterrichtet. Beginnend in den 5. Klassen erhalten die Schülerinnen und Schüler, die mit unteschiedlichen Vorkenntnissen an unsere Schule kommen, ein Grundwissen über das Leben und Wirken von Jesus. Darüber hinaus lernen die Kinder den Aufbau  und den Umgang mit der Bibel kennen.

Der Besuch der Göttinger Kirchen steht im Zusammenhang mit dem Kennenlernen der Gemeinsamkeiten und Unterschiede unserer Konfessionen, auch im Verhalten im Kirchenraum/Gotteshaus.

Christliche Wertorientierungen begleiten den Schulalltag und das Schuljahr mit seinen kirchlichen Feiertagen.

Ab dem 7. Schuljahr gewinnen die Schülerinnen und Schüler weitere Kenntnisse im Bereich der abrahamitischen Religionen, auch durch Dialog und Besuch der Moschee oder/und Synagoge.

Sechs inhaltsbezogene Kompetenzbereiche begleiten die Schülerinnen und Schüler von der 5. Klasse bis zum Ende der 10. Klasse:

- nach dem Menschen fragen

- nach Gott fragen

- nach Jesus fragen

- nach der Verantwortung des Menschen in der Welt fragen

- nach Religionen fragen

Die Schülerinnen und Schüler lernen religiös bedeutsame Phänomene wahrzunehmen, zu hinterfragen und Position zu beziehen.

Darüber hinaus lernen sie in der Praxis religiöse Feiern im schulischen Leben mitzugestalten, christliche Nächstenliebe auszuüben.

Der Schulalltag beginnt mit einem Morgengebet, das u.a. auch von den Schülerinnen und Schülern selbst formuliert wird.